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TURM
FREMERSBERG

76530 Baden-Baden

T. 07221 - 995331
F. 07221 - 995332

Dienstag+Mittwoch Ruhetag

Öffnungszeiten:
Mo, Do, Fr: ab 17h
Sa. + So. u.  
Feiertage ab 11h
   
 
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Die Erschließung des Fremersbergs für Spaziergänger und Ausflügler steht im Zusammenhang mit den Bemühungen Baden-Badens im 19. Jahrhundert, seine landschaftlich reizvolle Umgebung auch den Kur- und Feriengästen zugänglich zu machen. 1893 erbaute die Stadt einen steinernen Aussichtsturm, um einen weiteren Anziehungspunkt im Stadtwald zu schaffen.

Das Jagdhaus war 1716 als markgräfliches Jagdschlösschen errichtet worden. In seiner wechselvollen Geschichte diente es als Gaststätte, Flüchtlingslager und zuletzt als Residenz des kommandierenden Generals der französischen Streitkräfte in Deutschland. Seit dem Abzug der Franzosen 1999 ist das Gebäude verwaist.


Am Jagdhaus treffen mehrere Wege zusammen. Wir wählen den mit der blauen Raute markierten, der uns ins Tal des Markbächleins führt, dem Grenzbach zwischen Sinzheim und Baden-Baden. Rund 200 Meter nach dem Scheitelpunkt treffen wir auf einen gut ausgebauten Schotterweg. Wir verlassen die blaue Raute und folgen diesem Weg, der kontinuierlich ansteigend und in ausladenden Serpentinen den Westhang des Fremersbergs erklimmt.


Wer gut zu Fuß ist und die weitläufigen Kehren abschneiden will, der kann an einer Aussichtshütte den schmalen und relativ unwegsamen „Drapp-Weg“ wählen, der steil zum Gipfel führt. Wer es gemächlicher mag, bleibt auf dem ausgebauten Forstweg.


Den Fremersberg ziert heute bereits der dritte Aussichtsturm. Der 1883 erbaute und 1900 auf rund 28 Meter erhöhte erste Turm aus Bruchsteinen aus einem replica watches Sinzheimer Steinbruch musste 1954 wegen akuter Einsturzgefahr abgebrochen werden. Bereits im Juli des selben Jahres konnte ein aus den alten Steinen neu aufgebauter zweiter Turm dem Publikum übergeben werden. Diesem Turm waren nur sechs Jahre vergönnt. Als der SWF sein Fernsehstudio in der Hans-Bredow-Straße einrichtete, wurde eine ständige Richtfunkstelle notwendig. Anfangs plante man einen Funkturm unmittelbar neben dem Aussichtsturm, opferte aber dann aus ästhetischen Gründen den alten Turm unter der Bedingung, dass der neue Funkturm auch als rolex replica Aussichtsturm dient. Im Herbst 1961 wurde der Sendeturm mit einer Aussichtsplattform in 30 Meter Höhe seiner Bestimmung übergeben. Wer die 144 Stufen erklimmt, den belohnt eine erstklassige Aussicht auf die Schwarzwaldberge, das Oostal mit Baden-Baden und die Rheinebene samt den Vogesen.


Auch die Gastronomie auf dem Fremersberg hat Tradition. Bereits 1884 erbaute die Stadt ein einfaches Gasthaus im Stil eines Blockhauses und vergab die Bewirtschaftung an Pächter.

Quelle: Badisches Tagblatt
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